Der 911er, der bekannteste Sportwagen und Inbegriff der Marke Porsche
Am 21. Januar war es so weit! 30 Seniorinnen und Senioren des Regionalverbands Stuttgart trafen sich zu einem exklusiven Blick hinter die Kulissen der weltweit bekannten Sportwagenmarke Porsche in Stuttgart. Die limitierten Plätze für diese Veranstaltung waren bald nach Veröffentlichung des neuen Jahresprogramms binnen kürzester Zeit ausgebucht, so dass gar nicht alle Interessenten zum Zuge kamen.
Nachdem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Gruppen à 15 Personen aufgeteilt waren, mussten noch die Mobiltelefone bzw. Kameras abgeben werden, da in den Produktionshallen selbstverständlich ein Fotografierverbot herrschte. Dann konnten die beiden rund 90-minütigen Führungen beginnen. Die beiden Guides, Frau Emelie Dageförde und Herr Henry Friedrich verschafften den Anwesenden spannende Einblicke in die Produktion des legendären Porsche Typ 911. Der 911er gilt seit über 60 Jahren als Inbegriff eines aufregenden Sportwagens und erfreut sich noch heute großer Beliebtheit. Wer von einem Porsche träumt, hat meist ihn vor Augen, ist er doch ein Symbol für Ingenieurskunst, Präzision und automobile Leidenschaft.
An ausgewählten Stationen verfolgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die einzelnen Schritte in der Produktion des 911er. Für die funktionierende Fertigung ist der innerbetriebliche Materialfluss, insbesondere bei der „Just in Time“ bzw. „Just in Sequence“ Produktion, sehr wichtig. Hierzu sind permanent Flurförderfahrzeuge, z.B. Gabelstapler oder fahrerlose Transportsysteme mit Baukomponenten, Werkzeugen und Karosserieteilen unterwegs um die entsprechenden Stationen zu beliefern. Natürlich erfolgt bei verschiedenen Fertigungsschritten auch der Einsatz von Robotern. Die einzelnen Fahrzeuge werden dabei individuell nach den Ansprüchen der Kunden gebaut. So ist es auch möglich sich ein Fahrzeug mit einer bestimmten Farbe, die es dann nur einmal gibt, gegen einen entsprechenden Aufpreis zu bestellen.
Als letzten Höhepunkt der Führung besuchten die beiden Gruppen die Sattlerei. In diesem Bereich konnte man beobachten, wie auch noch traditionelles Handwerk mit moderner Technologie kombiniert sein kann. Zum Beispiel wird hier von Hand das Leder auf das Armaturenbrett präzise aufgebracht.
Zum Abschluss an die ausgezeichnete, eindrucksvolle und kurzweilige Führung besuchte die Mehrzahl der Seniorinnen und Senioren noch das Bistro „Boxenstopp“ im Porsche Museum. Dort unterhielt man sich angeregt über das Gesehene. Alle Teilnehmer dieser Veranstaltung waren einhellig der Meinung, dass sich der Besuch dieser Veranstaltung gelohnt hat.


