An einem kühlen Herbsttag trafen sich 22 Mitglieder des Regionalverbandes Ludwigsburg zur Werksführung bei der Firma Kärcher, dem Weltmarktführer in Reinigungstechnik, in Winnenden.
Den Auftakt nach der Begrüßung bildete ein Mittagessen im Gästekasino. Ausgerüstet mit Kärcher-Warnwesten ging es zum Museum. Auf rund 400 qm können sich die Besucher ein Bild über die 85-jährige Geschichte des Unternehmens machen.
Der Betrieb wurde 1939 von Stuttgart nach Winnenden verlegt. Durch die Herstellung von Salzbadöfen zum Härten von Leichtmetallen wurde Alfred Kärcher bekannt und später durch den Bau von Heißluftgebläsen. Die Entwicklung von Reinigungsgeräten (Dampfstrahlgeräten) begann 1950.
Dipl. Ing. Alfred Kärcher starb im Alter von 58 Jahren und seine Frau führte den Betrieb als Familienunternehmen weiter. Heute haben die Kinder Johannes und Susanne je hälftig die Leitung übernommen.
Mit zunehmender Internationalisierung kamen die Hochdruckreiniger ab 1974 auf dem Markt und ab ca. 1990 gewerbliche Bodenreinigungsgeräte.
Das angrenzende Gelände der Ziegelei Pfleiderer kam im Jahr 2010 dazu in dem auch die Entwicklung und Produktion von akkubetriebenen Geräten für Haus und Garten begann.
Ein Blick in die Fertigung der im Jahr 2022 entwickelten autonom arbeitenden Kehr- und Scheuersaugmaschinen für den professionellen Markt einschließlich der Fertigung der Kunststoffgehäuse beeindruckte die Besucher.
Zum Abschluss ging es in die Ausstellungshalle in der einige der wichtigsten Produkte der Firma betrachtet und getestet werden konnten. Mit einem Erinnerungsfoto und einem Rabattgutschein wurden die Teilnehmer verabschiedet.
Martin Schüle

