Beim Jahresausflug der Mitglieder wurden die Erwartungen erfüllt
Mitglieder des Seniorenverbandes öffentlicher Dienst aus Pforzheim und Neuenbürg waren vom 10. – 14. Mai 2026 mit dem Bus von Müller-Reisen aus Pforzheim unterwegs.
Anreise & Unterkunft
Kurzweilig war die über 800 KM lange Anfahrt, welche durch mehrere Pausen unterbrochen wurde. Erster Halt für das zweite Frühstück war der Bauernmarkt in Dasing. Dann gab es noch einen Stopp im Landzeit-Restaurant in Eben/Pongau. Beim letzten Halt bereitete Fahrer Markus noch einen Kaffee.
Während der Fahrt bekamen die Mitreisenden wichtige und interessante Hinweise über Geschichte, Politik und Leben in Slowenien und Kroatien von Mitglied Rudi Klittich.
Die Strecke verlief über die Tauernautobahn, Villach, Ljubljana, über Piran bis zum Zielpunkt in Portorož. Herrlich waren die Ausblicke auf die teils noch schneebedeckten Berge, sowie auf Schluchten und Täler.
Die drei Tagesausflüge
Poreč & Grožnjan
Von hier gab es 3 Tagesausflüge nach Poreč mit seiner historischen Altstadt und der Euphrasius-Basilika. Am Nachmittag wurden die engen Gassen des auf einem Hügel thronenden Künstlerdorfes Grožnjan begangen. Es bestand nach Rückkehr zum Hotel Histrian die Gelegenheit, das großzügige Hallenbad mit Meereswasser zu benutzen.
Rovinj & Pula


Der zweite Tagesausflug führte nach Rovinj, auf einer Landzunge der Halbinsel Istrien gelegen. Auch dort ging es auf schmalen Gassen mit Kopfsteinpflaster bis zur Kirche der Heiligen Euphemia. Plötzlich brachte die „Bora“ eine Regenfont, gegen die unsere Schirme wenig Schutz boten. Stadtführer Demian sagte an dieser Stelle voraus, dass nach der Mittagspause die Sonne wieder strahlen wird, sobald der Wind nämlich von der Landseite auf das Meer weht. Und so war es dann auch.
Den Nachmittag verbrachte die Gruppe in Pula an der Südspitze Istriens. Sehenswert ist dort vor allem die Arena aus dem 1. Jhdt. unter Kaiser Augustus begonnen und später unter Kaiser Vespasians Herrschaft abgeschlossen wurde. Pula ist eine perfekte Kombination aus Kultur, Geschichte, herrlichen Badebuchten.
Triest & Piran
Der letzte Tagesausflug führte zur Hafenstadt Triest in der Region Friaul-Julisch Venetien an der Grenze zu Slowenien. Triest ist geprägt von der vielschichtigen Vergangenheit. Die Stadt ist noch heute ein Sammelsurium von Kulturen und Religionen. An beinahe jeder Ecke lassen sich die Einflüsse der einstigen Habsburgermonarchie spüren, der die Stadt einst angehörte. Einige der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Triest ließ Maria Theresia im 18. Jahrhundert anlegen. Alle Straßen des Borgo Teresiano sind im rechten Winkel zueinander angeordnet. Diese wurden heute noch erkennbar auf den Überresten der ehemaligen Salinen errichtet. Prächtige Villen mit viel Stuck und Fresken prägen das Bild des Quartiers. Unser Gruppenfoto entstand dort neben dem „großen Kanal“.

Nach einer Weinverkostung im Landesinneren von Slowenien konnten noch einige Mitbringsel erstanden werden.
Abendlicher Besuch von Piran, autofrei, mit steilen Gassen, Tartiniplatz und alter Stadtmauer.
Und zum Tagesabschluss wurde das alte Städtchen Piran mit seinen steinernen Häusern und die Minoritenkirche des Hl. Franziskus von Assisi (Gemälde mit Kind auf dem Thron und der Hl. Mutter der Hoffnung) besucht.



In den engen gepflasterten Gassen begegneten uns keine Autos, denn sie können nur von zweirädrigen Fahrzeugen, wie Motorroller befahren werden. Auch Parkplätze gibt es nur außerhalb der Altstadt. Sehenswert ist der Tartiniplatz mit der Statue des Komponisten und Geigers Giuseppe Tartini, der eine wichtige Rolle bei der Gestaltung des kulturellen Erbes spielte. Sehenswert ist vor allem die alte Stadtmauer, die nach einem steilen Aufstieg besichtigt werden kann bzw. wurde. Malerisch bietet sich auch der Hafen mit den vielen Segel- und Motorbooten zum Bestaunen an. Abend waren die Sonnenuntergänge grandios.

Heimreise – alternative Route via Udine
Auf einer Streckenvariante über Udine ging es am 5. Tag auf die Heimreise. Heftige Regenschauer auf der Autobahn Salzburg-München konnten der Gruppe im bequemen Reisebus nichts mehr anhaben. Alle kamen wohlbehalten und versorgt mit vielen neuen Eindrücken von der harmonischen Reise zuhause an.
