Informationen vom Fachmann als Denkanstoß
Das mehrseitige Schreiben einer privaten Krankenversicherung mit der Ankündigung höherer Beiträge vom November 2025 war für mehrere Mitglieder nur schwer verständlich. Dies war für den Vorsitzenden der regionalen Verbände Pforzheim, Neuenbürg und Bad Wildbad Anlass, den Geschäftsstellenleiter der Debeka Pforzheim, Herrn Stephan Fritz, zu einer Versammlung der Mitglieder am 17. März 2026 in den kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes Enzkreis einzuladen.

Herr Fritz stellte in seiner Präsentation zunächst eine ganze Palette seiner Aufgaben dar. Er sprach über das digitale Gesundheitswesen, wozu die Bedeutung der Krankenversicherungsnummer, E-Rezept-App, Versicherungskarte, Apps zur Einreichung der Rechnungen zur Leistungserstattung, Direktabrechnung usw. gehöre. Über die Einführung einer Versicherungskarte denke die Debeka nach. Der Referent hob aber hervor, dass es nach wie vor die Möglichkeit gibt, alles in Papierform zu erledigen.
Breiten Raum nahmen seine Ausführungen zum möglichen Tarifwechsel ein. Er hielt es -wie auch der Vorsitzende- nicht für ratsam, Leistungen aus dem Vertrag ohne vorherige persönliche Beratung herauszunehmen. Und diese Beratung bot Herr Fritz ausdrücklich an.
Weitere Ausführungen erfolgten zur Pflegeversicherung, Erlangung einer Wohnungsbauprämie, zu Reisekostenrücktrittsversicherungen und Kfz.-Versicherungen. Zu Letzterem gab er Tipps zur Vermeidung eines sogenannten Alterszuschlags, der uns als Pensionäre hart treffen kann. Viele Fragen der Mitglieder wurden von Herrn Fritz direkt beantwortet. Zum Schluss des interessanten Vortrags bekamen die Teilnehmer eine Kurzfassung seiner Ausführungen.
Jürgen Bechtle
