Start und Ziel der Wanderung „bei Sonne“
Zur Rundwanderung am 25. Mrz. 2026 war die Gruppe des Seniorenverbandes öffentlicher Dienst von Manfred Trost (Dritter von links) und seiner Frau Isolde eingeladen. Starker Wind und Regenschauer waren tags zuvor angesagt. Entsprechend hatten sich die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde ausgerüstet.

Tiefenbronn mit seinen schönen Fachwerkhäusern wurde urkundlich erstmals im Jahre 1105 im „Hirsauer Codex“ erwähnt. Es heißt dort, ein Bürger Bebo aus Speyer übereignete ein Grundstück zu „Dieffenbrunnen“ dem nahen Kloster Hirsau. Nach mehreren Besitzerwechsel wurde im Gewann Schlossgarten von Dieter dem IX. in den Jahren 1545/46 ein Herrenschloss errichtet, von dessen zwei Wehrtürmen aus gesehen, ein Steinwall mit Graben das Dorf umzog. Schließlich förderten die badischen Markgrafen in Tiefenbronn nicht nur das Handwerk, sondern verliehen auch weitgehende Markt- Weggeld- und Geleitrecht, sodass Tiefenbronn ein Marktflecken mit gut besuchten Vieh- und Krämermärkten wurde. Nach 1900 entwickelte sich mit der aufkommenden Industrialisierung aus dem Handwerkerdorf eine Arbeiterwohngemeinde, die es bis heute geblieben ist.
Die ausgewählte Strecke war gut begehbar. Schöne Ausblicke boten die überwiegend bequemen Wege und auch die Blüten des Frühlings zeigten sich meist in strahlendem Gelb.
Ein abschließender historischer Rundgang durch Tiefenbronn endete wieder in der „Sonne“. Ja, wäre da nicht kurz zuvor der unnötige Wind und kalte Regen gewesen, hätte die reduzierte Gruppe mehr Spaß erlebt. Gut beraten begab sich der größere Teil der Mitglieder gleich in die „Sonne“.
Hervorzuheben wäre noch die vorzügliche Gastronomie in Tiefenbronn, die auch unserer Wandergruppe heute zugutekam. Der Vorsitzende dankte Isolde und Manfred Trost für die schöne Begegnung in Tiefenbronn.


