Frau Gönnenwein, Polizeioberkommissarin vom Referat Prävention des Rems-Murr-Kreises, referierte am 12.05.2025 im Forum–Mitte-Waiblingen über raffinierte Gaunertricks gegenüber SeniorInnen.
An mehreren Beispielen von Vorfällen im Rems-Murr-Kreis erläuterte sie, dass immer wieder besonders Seniorinnen und Senioren von Gaunern reingelegt werden. Der sogenannte „Enkeltrick“ am Telefon sei dabei kaum mehr üblich, sondern Betrug durch falsche Polizisten oder falsche Handwerker teilweise an der Haustüre, sei häufig die neue Masche. Sehr oft, so berichtete Frau Gönnenwein, werden auch gesundheitliche oder finanzielle Notlagen von Verwandten bzw. Bekannten vorgetäuscht.
Frau Gönnenwein gab folgende Ratschläge:
– Geben Sie keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen!
– Wichtig sei ein Rückruf bei den genannten Bekannten.
– Vereinbarung eines Kennwortes in der Familie zur Identifizierung.
– Reduzierung der Einträge im Telefonbuch, vor allem möglichst keine Vornamen.
– Keine Kommunikation mit den Gaunern nur zum Spaß.
– Rückfrage bzw. Meldung bei der Polizei, am besten mit dem Festnetztelefon und nicht dem Handy.
Da zudem oftmals gefährliche E-Mails von Gaunern verschickt werden, empfahl Frau Gönnenwein:
– Öffnen Sie nur E-Mail-Anhänge, wenn Sie den Absender wirklich kennen.
– Geben Sie niemals die Zugangsdaten zu Ihrem Konto ein, auch wenn Sie dazu aufgefordert werden.
– Vorsicht! Kein Geldinstitut und kein seriöser Dienstleister versendet im Internet E-Mails, in denen nach Pins, Tans oder Kennwörtern gefragt wird!
Wir danken Frau Gönnenwein für ihre sehr guten Ratschläge, die uns Seniorinnen und Senioren vor Betrügereien schützen können.