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Landesvertretertag des Seniorenverbands ö. D. BW in Karlsruhe

Stabwechsel von Berberich zu Futter ist vollzogen

futter berberich1Der Landesvertretertag des Seniorenverbands ö. D. BW hat am 12. Oktober 2016 in Karlsruhe Waldemar Futter zum neuen Landesvorsitzenden der Organisation gewählt. Gleichzeitig wurde sein Vorgänger Dieter Berberich zum Landesehrenvorsitzenden des Verbands ernannt. Der neue Vorsitzende würdigte die Verdienste Berberichs, der für eine weitere Legislaturperiode an der Spitze des Landesverbands nicht mehr zur Verfügung stand.

„Es ist an der Zeit, dass ich mich aus der ersten Reihe zurückziehe“, sagte Berberich in Karlsruhe, der sich nach vielen Jahrzehnten gewerkschaftspolitischer Tätigkeit in unterschiedlichen Organisationen und Funktionen aus der Führungsverantwortung im Seniorenverband verabschiedet hat. In Zukunft will er sich verbandsintern nur noch um „seinen“ geliebten Regionalverband Heidelberg kümmern und sich seinem Hobby als Heidelberger Stadtführer und Chorsänger widmen. Die frei werdende Zeit soll endlich der Familie zugutekommen, die aufgrund von Berberichs jahrzehntelangem gewerkschafts- und lokalpolitischem Engagement „viele, viele Jahre habe zurückstecken müssen“. Die Delegierten des Landesvertretertags erhoben sich von ihren Sitzen, als Ehrung und als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für das, was Berberich in seiner nur fünfjährigen Amtszeit an der Spitze der Organisation für den Verband und seine Mitglieder geleistet hat.

lvt 2016Auf die Vielzahl dieser Verdienste hatte der neue Landesvorsitzende Waldemar Futter hingewiesen. Mit einer langen Liste guter Taten würdigte er das Wirken seines Vorgängers: Auf Berberichs Initiative hin sei der in die Jahre gekommene Verbandsname  „Bund der Ruhestandsbeamten und Hinterbliebenen (BRH)“ in „Seniorenverband öffentlicher Dienst BW“ geändert worden. Dank Berberichs  unermüdlichem Einsatz sei es mit gezielten Aktionen und durch die Öffnung des Verbands für neue Korporationen geglückt neue Mitglieder zu gewinnen. Er habe dafür gesorgt, dass die Landesgeschäftsstelle von Grund auf renoviert wurde und zudem die Weichen neu gestellt, um den Verband für die Zukunft finanziell sicher aufzustellen. Durch seinen sehr engagierten und zielbewussten umfassenden kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) habe er den Seniorenverband in einem deutlich besseren Zustand an seinen Nachfolger übergeben, als er ihn bei seinem eigenen Amtsantritt vorgefunden habe.

Futter, der in den zurückliegenden fünf Jahren bereits als stellvertretender Vorsitzender dem Geschäftsführenden Landesvorstand des Seniorenverbands angehörte, will den von Berberich eingeschlagenen Weg verbandspolitisch weiter gehen: viel Kontinuität und wenig Wandel. Das bekannte er nach seiner Wahl. Darüber hinaus hat Futter neue Ideen, um den Anliegen und berechtigten Forderungen der Seniorinnen und Senioren des öffentlichen Dienstes öffentlichkeitswirksam Gehör zu verschaffen. So plant er beispielsweise, die jährlichen Landeshauptvorstandssitzungen um einen öffentlichen Teil zu erweitern, bei dem Landespolitiker auf dem Podium zu aktuellen seniorenpolitischen Fragen Farbe bekennen sollen.

Bei den Delegierten kamen Futters Vorstellungen gut an. Dass er sich bereits in den zurückliegenden Jahren das Vertrauen der Basis erworben hat, zeigt sein Wahlergebnis: Von 91 abgegebenen Stimmen erhielt er 89 bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme. Ein noch besseres Ergebnis erzielte Heinz Fliege, der „als Finanzminister des Seniorenverbandes“ mit 90 Stimmen – bei einer Enthaltung – zum stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt wurde. Als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt wurde auch Ernst Steinbach (88 Stimmen). Neu im Geschäftsführenden Landesvorstand sind die stellvertretenden Vorsitzenden Margarete Schäfer (88 Stimmen) und Joachim Lautensack (87 Stimmen). Margarete Schäfer ist im laufenden Schuljahr noch im aktiven Dienst und leitet als Oberstudiendirektorin eine große berufliche Schule in Pforzheim. Sie war von 2011 bis 2014 Vorsitzende des Berufsschullehrerverbands (BLV) und trägt zurzeit im BLV-Vorstand immer noch Mitverantwortung. Joachim Lautensack ist Leitender Polizeidirektor. Er war „als Gewerkschafter mit Leib und Seele“ bis Dezember 2015 Vorsitzender der baden-württembergischen Polizeigewerkschaft (DPolG) und gehört seit vielen Jahren als stellvertretender BBW-Vorsitzender der Landesleitung des BBW – Beamtenbund Tarifunion an.

Als Beisitzer in den Vorstand des Seniorenverbands gewählt wurden: Dorothea Faisst-Steigleider (mit 69 Stimmen wiedergewählt); Rosemarie Hanesch (mit 76 Stimmen wiedergewählt); Dieter Hoffmann (mit 79 Stimmen wiedergewählt); Lothar Reimann (mit 82 Stimmen wiedergewählt); Birgit Renz (mit 69 Stimmen neu in das Gremium gewählt); Wolfgang Speck (mit 79 Stimmen wiedergewählt); Karl-Heinz Wurster (mit 79 Stimmen wiedergewählt); Heinz-Rüdiger Wüstemann (als Schwerbehindertenvertreter mit 79 Stimmen neu in das Gremium gewählt).

Kassenprüfer wurden Jürgen Detloff (83 Stimmen) und Martin Wolf (85 Stimmen), stellvertretende Kassenprüfer Peter Henn (87 Stimmen) und Sybille Reiter (85 Stimmen).

Dieter Emig und Rolf Rapp, die in Karlsruhe nicht mehr als Beisitzer für den Vorstand kandidierten, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Aus dem Tätigkeitsbericht

Bevor der Vorsitz im Seniorenverband auf Waldemar Futter überging, legte der scheidende Vorsitzende Berberich in seinem Tätigkeitsbericht Rechenschaft über die Arbeit der vergangen fünf Jahre ab. An erster Stelle nannte er dabei die Umgestaltung der gesamten Verbandsarbeit auf eine nachhaltige und zeitgemäße Seniorenvertretung, in der man Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit allen BBW-Fachorganisationen legt. Aus diesem Sich-aufeinander-zubewegen seien in den zurückliegenden Jahren weitere Korporationen mit BBW-Fachorganisationen entstanden, von denen beide Seiten profitierten.

Als wichtige Baustelle, die nach wie vor noch nicht vollkommen abgeschlossen sei, nannte Berberich die langfristige Sicherung der Finanz- und Vermögenslage. Ziel sei es, einen ausgeglichenen Haushalt durch Begrenzung der Ausgaben und Verbesserung der Einnahmen zu erreichen. Noch habe man dieses Ziel nicht erreicht, doch man sei auf einem guten Wege, versicherte Berberich. Durch eine Verschlankung der Verwaltungsabläufe sei es trotz aller Sparanstrengungen gelungen, dass der Verband seine Serviceleistungen sogar noch habe verbessern können – und das mit weniger Personal. Dass diese Serviceleistungen bares Geld wert sind, weise die Bilanz der Beratungstätigkeit aus: Was die Fachleute in der Landesgeschäftsstelle für betroffene Mitglieder durch Beratung und Unterstützung in Beihilfe- und Versorgungsangelegenheiten erreicht haben, addiere sich zu der stolzen Summe von über 200.000 Euro.

Breiten Raum in Berberichs Ausführungen nahm die Sanierung der Landesgeschäftsstelle ein, ebenso der Ausbau der Schulungsangebote, der Hinweis auf die Auseinandersetzungen mit der Landesregierung aufgrund der grün-roten Sparpakete und auf die politischen Gespräche, die der Geschäftsführende Vorstand in den zurückliegenden Jahren geführt hatte.

Zum Schluss bedankte sich Dieter Berberich bei den Mitgliedern des Vorstandes und bei den Vorsitzenden der regionalen Verbände sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle, insbesondere bei der Justiziarin des Seniorenverbandes, Frau Ulrike Schork. 

Aus dem Finanzbericht

Den Finanzbericht erläuterte der stellvertretende Vorsitzende Heinz Fliege. Er unterstrich, dass die entscheidende Aufgabe im Berichtszeitraum seit Oktober 2011 die Umstellung vom „Subventionsbetrieb“ auf einen beitragsorientierten Verband gewesen sei. Daran habe unter anderem wegen der stark rückläufigen Zinsertragslage kein Weg vorbeigeführt, zumal durch die Umstellung vor allem auch im EDV-Bereich erhebliche Investitionen erforderlich wurden. Positiv vermerkte Fliege insbesondere zweierlei: erstens, dass die Betriebsprüfung 2014 glimpflich abgelaufen sei, und zweitens, dass die werterhaltende und wertsteigernde Renovierung der Geschäftsstelle in den Jahren 2013 und 2014 mit 777.000 Euro um 23.000 Euro unter dem Kostenvoranschlag geblieben sei. Sein persönliches Fazit: Der Seniorenverband und seine GmbH seien nach einer vom Vorstand selbst in Auftrag gegebenen internen Prüfung durch eine renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie nach den Prüfungen durch das Finanzamt und die Sozialversicherungen der derzeit wohl am besten geprüfte Verein – und das alles bei insgesamt honorigen Ergebnissen.


 

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